+++ Erhöhte Werte über Deutschland: So gefährlich ist radioaktives Jod-131 +++

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Es ist gefährlich, wenn der Mensch es aufnimmt.Das passiert mit Jod-131 im KörperAls sehr flüchtige Substanz kann sich Jod-131 über die Luft schnell großflächig verbreiten und von den Menschen eingeatmet werden. Da sich dieser radioaktive Stoff auch auf Pflanzen ablagert und von Tieren aufgenommen wird, gelangt er in Milch, Fleisch und Fisch und so in die Nahrungskette.Haben Menschen radioaktives Jod über die Atmung oder die Nahrung aufgenommen, reichert sich der Stoff in der Schilddrüse an und wird dort nur langsam abgebaut. Denn das Organ unterscheidet nicht zwischen harmlosem und radioaktivem Jod. Die strahlende Variante des Spurenelements kann aber nicht nur Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse auslösen, sondern auch Krebs. Ist das Organ jedoch bereits mit unverstrahltem Jod gesättigt, nimmt es das gefährliche nicht mehr auf und Folgeschäden werden verhindert. Jodtabletten können helfenIn Japan haben die Menschen nach dem Atomumfall in Fukushima 2011 Jodtabletten zur Vorbeugung bekommen. Das enthaltene nicht radioaktive Jod blockiert für das radioaktive Jod die Transportwege in die Schilddrüse; der Jodstoffwechsel innerhalb des Organs kommt zum Erliegen.Die Folge: Das radioaktive Jod wird nicht mehr in die Schilddrüse eingelagert, sondern relativ schnell über die Nieren ausgeschieden; das Risiko von Folgeschäden verringert sich.Aktuell gibt es keinen Anlass zur BesorgnisFür eine vorbeugende Einnahme von Jodtabletten besteht aktuell kein Anlass. „Es gibt keinerlei Grund, sich irgendwelche Sorgen um die Folgen für den Menschen zu machen“, so kommentiert ein Sprecher der tschechischen Strahlenschutzbehörde SJUB die Messwerte.Auch das Bundesamt für Strahlenschutz schreibt: „Die Aktivitätskonzentrationen lagen/liegen im Bereich von Millionstel Becquerel pro Kubikmeter und darunter. Es handelt sich um sehr niedrige Werte, die nur von hochempfindlichen Detektoren überhaupt registriert werden und die keinerlei Anlass zur Besorgnis geben.“Experten raten üblicherweise nicht zur vorbeugenden Einnahme von Jodtabletten, da sich dadurch das Risiko für Schilddrüsenerkrankungen sogar erhöhen kann. Nur eine radioaktive Wolke direkt über Deutschland würde die Einnahme von hochdosierten Jodpräparaten rechtfertigen.Video: Radioaktives Jod-131 über Deutschland gibt Rätsel auf , Zur aktuellen Meldung: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMKo.jxNY1djm3ME5xKIwq7UhLA ZUM THEMA: Radioaktives Jod-131 über Deutschland gibt Rätsel auf http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMKu.0h8ioqxbL45RRGAsWn95vg “Kein Grund zur Sorge": In Europas Luft wurden radioaktive Partikel nachgewiesen http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMKx.Fe__TXD6XKowcZfY8vxxgQ Nuklearunglück in Fukushima: Bis heute ist kein Ende abzusehen http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMKp.QApVrExFkUEIx5sZyX6l-w Ratgeber: aktuelle Meldungen Leicht, schmal – und stabil Rollator kaufen: Das sollten Sie beachten Rollator kaufen: Sind Sie altersbedingt nicht mehr so gut zu Fuß oder haben Sie sich den Knöchel angeknackst? In beiden Fällen kann es sehr nützlich sein, einen Rollator zu kaufen. FOCUS Online erklärt, worauf Sie achten sollten. Zur Meldung: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMK2.dHUc-j6toh8AXmWuvimsTQ Irritationen der Haut vermeiden Schnitt für Schnitt zum sauber rasierten Schritt: Die perfekte Intimrasur Intimbereich rasieren: Sprießen bei Ihnen nach einer gründlichen Rasur im Intimbereich oft unangenehme Pickelchen? Das muss nicht sein. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie sie diese besondere Körpergegend fachgerecht rasieren. Zur Meldung: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMKw.wj3RWXQDY5dpd2wK3N3MdA Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie an: webmaster@focus.de Wenn Sie diesen Newsletter künftig im HTML-Format erhalten wollen, klicken Sie hier: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMK7.mXFpNhQCFYvKp1ybo_TQSQ Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie hier: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMK0.6ZFjdaylX2xa4Z_XqKJcJA Weitere Newsletter von FOCUS Online finden Sie hier: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbUx.KIC1.BWMK4.9s4yLpERC08wenkQHqa0SQ Verantwortlich für diesen Newsletter: FOCUS Online Group GmbH St. Martin Str. 66, D-81541 München Tel. 089/92 50 – 3292, E-Mail: redaktion@focus.de Geschäftsführer: Daniel Steil, Jürgen Schlott, Andreas Laube Amtsgericht München, HRB 97887