+++ Auf Schnäppchenjagd bei der Flugbuchung: Fast jeder macht einen teuren Fehler +++

News-Service: Alexander Koenig =================================== Wenn dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJBR.D_JLOGNHaX7MpB25At1Ppw Reise-Experte gibt Tipps Auf Schnäppchenjagd bei der Flugbuchung: Fast jeder macht einen teuren Fehler Beim Buchen über Portale wie Fluege.de und Kayak.de entpuppt sich der vermeintlich günstige Preis oft als Täuschung. Flug-Experte Alexander Koenig zeigt, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten – und wie Sie einen wirklich günstigen Flug finden. Buchungsportale bieten oft unnötige und teure Versicherungsleistungen an.Wählen Nutzer das falsche Zahlungsmittel, fallen hohe Gebühren an.Flugbuchungen sind bei manchen Buchungsportalen oft gar nicht verbindlich – trotz Bezahlung.Metasuchmaschinen für Flugbuchungen liegen im Trend, denn Portale wie Kayak.de und Fluege.de versprechen, die günstigsten Tickets zu finden. Und tatsächlich liegen die Preise mitunter 100 bis 150 Euro günstiger als der Preis bei der Airline direkt. Doch diese Schnäppchen haben ihren Preis, denn über diverse Tricks holen sich Portale das vermeintlich gesparte Geld wieder zurück. Wir haben 22 Portale untersucht und zeigen, welche Fallen dort lauern.1. Falle: Der VersicherungstrickHäufig holen sich Portale die günstigen Flugpreise über unnötige Versicherungsleistungen wieder herein. Hartnäckig bieten sie diese auf ihren Seiten überteuert an. Besonders dreist gehen dabei die Portale der insolventen Unister-Holding vor: Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub.de pushen beispielsweise vier verschiedene Versicherungsleistungen in unterschiedlichen Phasen des Buchungsprozesses. Wählt man die Versicherungen ab, erscheint ein rotes Warnfenster, das auf die Dringlichkeit hinweist.Doch damit nicht genug. Für die Versicherungsleistungen soll der User einen Monatsbeitrag bezahlen. Nur beim Lesen des Kleingedruckten erfährt er, dass er durch den Klick auf den Button ein Abo abschließt, das sich automatisch jedes Jahr verlängert – und dann doppelt so viel kostet. Gleiches gilt auch für Airline-direct.de und Flug.de, die ebenfalls mit Unister in Verbindung stehen.Auch Check24.de bietet ein Versicherungsabo an – dies wird jedoch etwas transparenter kommuniziert als bei den Unister-Portalen. Tipp für Nutzer: Eine bessere Wahl als die überteuerten Versicherungen der Portale sind die in Kreditkarten inkludierten Reiseversicherungen. Einzige Voraussetzung ist, dass die Karte für die Bezahlung der Buchung verwendet wird.2. Falle: Abkassieren für bestimmte ZahlungsmittelAuch an den Zahlungsmethoden verdienen Portale Geld. So können Kunden beispielsweise bei Opodo.de und Edreams.de nur mit seltenen Kreditkarten wie Visa Entropay oder Viabuy Prepaid Mastercard gebührenfrei bezahlen. Bei Auswahl einer anderen Karte wird eine Servicepauschale fällig, die je nach Flug unterschiedlich hoch ist. Airline-direct.de, Fluege.de, Ab-in-den-urlaub.de und Flug.de erlassen die Servicepauschale für das gewählte Zahlungsmittel nur, wenn es sich dabei um die hauseigene Kreditkarte handelt. Ansonsten werden knapp 25 Euro fällig. Das Portal Tripair.de geht sogar noch einen Schritt weiter: Hier gibt es überhaupt keine Möglichkeit, die Zusatzkosten für die Zahlung zu umgehen. Lediglich bei Expedia.de und Kissandfly.de können Kunden ohne Aufpreis mit Mastercard und Visa bezahlen. Bei Lastminute.de und Airngo.de ist immerhin die Verwendung von Visa-Kreditkarten umsonst, während Govolo.de die Mastercard kostenlos akzeptiert. Erfahrungsgemäß ändern einige Portale aber immer wieder die Kreditkarten-Auswahl.Viele andere Portale greifen hingegen auf die Sofortüberweisung als einziges kostenloses Zahlungsmittel zurück. Der große Nachteil hier: Sie können Ihre in der Kreditkarte enthaltene Reiseversicherung nicht nutzen. 3. Falle: Teure Umbuchungen und StornierungenKosten für Umbuchungen und Stornierungen werden je nach Buchungsklasse direkt von der Fluggesellschaft in Rechnung gestellt – oder sind kostenlos. Bei Buchung über ein Portal müssen Kunden noch zusätzlich an die Portalbetreiber eine Servicegebühr entrichten, wenn sich die Reisepläne ändern – selbst wenn die Airline keinen Aufpreis verlangt. So berechnet Tripair.de 30 Euro für Umbuchungen und Stornierungen, Airline-direct.de sowie Fluege.de sogar zwischen 50 und 100 Euro pro Ticket.Vorsicht ist bei Travelgenio.de geboten, die beispielsweise für 29,90 Euro ein Stornoschutz anbieten. Dieser gilt aber nur für Stornierungen innerhalb von zwölf Stunden nach der Buchung. Bei Edreams.de greift der teure Stornoschutz nur bis maximal vier Tage vor Abflug. Wählt man ihn nicht, kosten Änderungen und Stornierungen pauschal 50 Euro Bearbeitungsgebühr pro Person.4. Falle: Unerwartete AufschlägeDarüber hinaus verstecken sich bei manchen Portalen noch weitere Zusatzkosten, die erst ganz am Ende auftauchen. Wer beispielsweise kein Mitglied bei Check24.de ist, muss ein Serviceentgelt von über 25 Euro berappen. Nur durch Anlegen eines Kundenkontos lässt sich das umgehen. Auch Govolo.de verlangt von seinen Kunden am Ende eine Servicepauschale in Höhe von 24,37 Euro. Jedoch kalkuliert das Portal den Aufpreis bereits von Anfang an mit ein, sodass der Endpreis keine Überraschung ist.Selbst Expedia.de bietet seine Dienste nicht immer umsonst an. Je nach Fluggesellschaft und ausgewählter Strecke fällt eine Pauschale zwischen 1 und 25 Euro an, die jedoch bereits im Übersichtspreis aufgeführt wird.5. Falle: Fehlende BuchungsbestätigungViele Reisende wissen nicht, dass die Flugbuchung bei einigen Portalen – zumindest für die Portalbetreiber – nicht verbindlich ist. So wird der Kunde zwar direkt zur Kasse gebeten, erhält aber zunächst nur eine Bestätigung über eine Buchungsanfrage. Bis zum Erhalt der eigentlichen Buchungsbestätigung kann jedoch einige Zeit vergehen – in manchen Fällen bleibt sie sogar ganz aus.Denn die Portale müssen erst einmal bei der jeweiligen Airline überprüfen, ob die angebotenen Flüge überhaupt verfügbar sind. Sind sie es nicht, hat der Kunde das Nachsehen. Oftmals werden von Seiten der Portale nur hochpreisige Alternativen angeboten und das „Schnäppchen“ muss unter Umständen teuer bezahlt werden.6. Falle: Aufpreis für Sitzplatzreservierungen oder GepäckExtrawünsche wie ein bestimmter Sitzplatz, Sportgepäck oder ein vegetarisches Gericht lassen sich die Portale oftmals teuer bezahlen. So berechnet Travelgenio.de eine Servicegebühr von 19 Euro, wenn Sitzplatzpräferenzen bestehen. Während Sie bei vielen Buchungen über die Airlines einen ganz bestimmten Platz (z.B. „42 B“) reservieren können, funktioniert dies bei den meisten Portalen selbst mit Aufpreis nicht. Travelgenio.de gewährt beispielsweise nur die Wahl zwischen „Gang“ und „Fenster“.Bei Tripair.de ist die Sitzplatzwahl mit sechs Euro etwas günstiger als bei anderen Anbietern. Doch auch hier können Sie nur zwischen einem unbestimmten Gang- oder Fensterplatz wählen. Zudem weist das Portal im Kleingedruckten darauf hin, dass der gewünschte Platz trotz Zuzahlung nicht gewährleistet wird.7. Falle: Das BuchungsklassengeheimnisIm Gegensatz zu den meisten Hotelketten schreiben Airlines ihre „Treuepunkte“ in Form von Flugmeilen auch dann gut, wenn das Ticket über ein Portal gebucht wurde. Allerdings verraten nur die wenigsten Flugportale, welche Buchungsklasse dem Ticket zugrunde liegt. Diese ist jedoch für Meilengutschriften entscheidend und oft auch für Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen seitens der Fluggesellschaft.Darüber hinaus verkaufen manche Portale First-Class-Flüge, die sich am Ende als Business-Class-Flüge herausstellen. Ohne Angabe der Buchungsklasse können Sie während des Buchungsprozesses nicht prüfen, um welches Flugprodukt es sich tatsächlich handelt.Nur die Portale Expedia.de sowie Ebookers.de weisen die Buchungsklassen aus und sind daher auch für Meilensammler interessant.8. Falle: Problematische SuchmaskenAuch die Such- und Buchungsmasken der Portale erschweren oft die Buchung. So ist es bei bei Tripair.de nicht möglich, nach Flügen in einer bestimmten Reiseklasse zu suchen.Cheaptickets.de dagegen ermöglicht keine Suche nach Direktflügen, bestimmten Fluggesellschaften und Zwischenstopps. Bei Kissandfly.de können Nutzer nur nach Economy-Class oder Business-Class-Tickets suchen, die Suche nach Direktflügen ist ebenfalls nicht möglich. Die unzähligen Pop-ups, die zum Beispiel bei Opodo.de erscheinen, verkomplizieren den Buchungsprozess unnötig. So öffnen sich laufend neue Fenster mit Hotelangeboten und Versicherungsleistungen. Hier verlieren Reisende am Ende die Übersicht und buchen unabsichtlich weitere Leistungen, für die sie am Ende teuer bezahlen. Im Video: Geld sparen- Darum sollten Sie den Browser wechseln, wenn Sie einen Flug buchen Zur aktuellen Meldung: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJCg.FWLgdkPOcoD73aihC8Vk-A ZUM THEMA: Richtige Route, keine Direktflüge: So scheffeln Sie bei der Lufthansa richtig Meilen http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJCh.iqjEBXlZ7C_d8ls57ZFIsw Mit diesem Trick fliegen Sie ab jetzt immer Business-Class http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJCi.rXIq7StqldOALZnPIIFBuQ Mit diesen Tricks bekommen Sie am schnellsten einen Freiflug http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJBd.oJDQ6LlaXTgvH-IHVaD0mw Alexander Koenig: aktuelle Meldungen Mit Vielfliegerprogrammen Meilen sammeln Mit diesen Tricks bekommen Sie am schnellsten einen Freiflug Unzählige Fluggäste verschenken jedes Jahr bares Geld, weil sie keine Vielfliegerprogramme nutzen. FOCUS-Online-Experte Alexander Koenig verrät, warum sich die Anmeldung bei Airline-Bonusprogrammen auf jeden Fall lohnt und wie Nutzer am schnellsten zu einem Freiflug kommen. Zur Meldung: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJBd.oJDQ6LlaXTgvH-IHVaD0mw 4 Tricks vom Meilen-Profi Luxus-Spartarif: Wie auch Sie einmal im Leben First Class fliegen Kaviar, Champagner, Zwei-Meter-Betten und Duschkabinen – in diesen Genuss kommen nur Passagiere der ersten Klasse. FOCUS-Online-Experte Alexander Koenig erklärt, wie Sie für weniger als 1000 Euro ein First-Class-Ticket ergattern. Zur Meldung: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJBf.ekHiQ2Hkw8fHWHzkIYycOw Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie an: webmaster@focus.de Wenn Sie diesen Newsletter künftig im HTML-Format erhalten wollen, klicken Sie hier: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJBS.EH6QyEZzXgcdkRYjpv660g Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie hier: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJBT.wEoQWw0tjLkuDKstaXjLaw Weitere Newsletter von FOCUS Online finden Sie hier: http://rdir.de/r.html?uid=A.B.BbU1.KOht.BWJBX.sORw2_O7hspOz61X8YlUDA Verantwortlich für diesen Newsletter: FOCUS Online Group GmbH St. Martin Str. 66, D-81541 München Tel. 089/92 50 – 3292, E-Mail: redaktion@focus.de Geschäftsführer: Daniel Steil, Jürgen Schlott, Andreas Laube Amtsgericht München, HRB 97887